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Patrik Tschudin

Jetzt @DLF Heteroptera oder: Vom Sehen-Lernen beim Malen - Cornelia Hesse-Honegger" http://www.deutschlandfunk.de/heteroptera-die-wissenskuenstlerin-cornelia-hesse-honegger.1247.de.htm...

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Ibrahim Maalouf - Run The World (Girls) http://youtu.be/UgQfX21xP2o

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Vor 35+ Jahren hiess das http://www.booking.com/hotel/ch/saanewald.de.html Lagerhaus des Kantons Basel-Stadt und bescherte 1000en Kids (me too) Superferien!

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Bruce @bruces Sterling's talk in at the "Haus der elektronischen Künste" on january 20, 2016: https://www.youtube.com/watch?v=CpqBd8x_xzE

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.@ploxa reorganisiert Abt. Kultur @srf und macht @gybird zur Chefin . toitoitoi, we need you! http://goo.gl/2N83nN

Patrik Tschudin

Radio SRF2Kultur hat keine eigenständige Programmleitung mehr

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Grossraumbüro aktuelle Kultur Studio Basel

Künftig erledigt diese Aufgabe die bisherige Bereichsleiterin Musik der SRF-Abteilung Kultur, Barbara Gysi, zusätzlich nebenher. Natalie Wappler, Leiterin der SRF-Abteilung Kultur, hat die Position von Franziska Baetcke aus dem SRF-Organigramm auf Null rausgekürzt. So heisst das im schönfärberischen, Nebel werfenden PR-Speak der "SRF-Media Relations": 

Barbara Gysi wird neue Programmleiterin bei Radio SRF 2 Kultur

Die neue Programmleiterin von Radio SRF 2 Kultur heisst Barbara Gysi. Sie tritt die Nachfolge von Franziska Baetcke an. Im Zuge des Sparprogramms bei SRF hat Nathalie Wappler, Abteilungsleiterin Kultur, die Organisation und Abläufe bei Radio SRF 2 Kultur reorganisiert. In diesem Zusammenhang werden die bisherigen Bereiche «Aktualität und Debatte» sowie «Musik» zusammengelegt. Neue Bereichsleiterin und damit Programmleiterin von Radio SRF 2 Kultur wird Barbara Gysi. Seit 2011 ist die studierte Musikwissenschaftlerin Barbara Gysi Bereichsleiterin Musik der Abteilung Kultur. Zuvor war die 52-Jährige in verschiedenen Funktionen bei SRF tätig, unter anderem bei der Abteilung Information Radio. Ebenfalls in ihrem Bereich angesiedelt sind die drei nationalen Programme Radio Swiss Classic, Swiss Jazz und Radio Swiss Pop.

Barbara Gysi tritt die Nachfolge von Franziska Baetcke an, die innerhalb von Schweizer Radio und Fernsehen ein anderes Angebot prüft. Franziska Baetcke ist seit 1995 bei SRF tätig. In der Abteilung Kultur durchlief sie verschiedene Stationen, unter anderem als Redaktionsleiterin Kultur DRS 2, Redaktionsleiterin «DRS2aktuell» und seit 2010 als Programmleiterin Radio SRF 2 Kultur.

«Ich freue mich, mit Barbara Gysi eine sehr erfahrene Medienfrau als Programmleiterin gewinnen zu können. Franziska Baetcke hat in den vergangenen fünf Jahren den Sender wesentlich in seiner Veränderung in Richtung eines modernen Kulturradios mit erweitertem Musikprofil begleitet und geprägt. Für diese grosse Leistung möchte ich ihr an dieser Stelle herzlich danken.» Nathalie Wappler, Abteilungsleiterin Kultur

Wapplers Entscheid leuchtet dann ein, wenn man annimmt, dass die Funktion "Programmleiterin" für eine einzelne Radiokette wie SRF2Kultur, im Zuge der "Konvergenz" im Hause SRF, je länger je mehr zum Anachronismus mutierte. Wappler hat sie darum - auch unter dem Druck des de Weck'schen Spardiktats (minus 5 100%-Stellen im Studio Basel!) - jetzt für ganz obsolet erklärt.

Was an Aufgaben anfällt aufgrund des "Bisschens" Kompetenz, das der Programmleiter-Funktion in den letzten Jahren noch blieb (Repräsentation nach aussen, On-air-Design, punktuell Programmstrategie), kann Gysi vermutlich tatsächlich en passant "nebenbei" erledigen. Ob das der Sache des Kulturradios in der Deutschschweiz gut tut, steht auf einem anderen Blatt. I doubt it. Die grossen Linien festlegen mit Herzblut und Inspiration geht eigentlich kaum so mal nebenbei. Man wird's sehen, resp. hören...

Die Zeiten, als DRS1, DRS2 und DRS3 je kleine Königreiche waren und ihre Programmleiter umschwärmte und umstrittene Könige (Typus von Grünigen, Godel, Luginbühl) mit relevanter Richtungsweisungskompetenz, sind tatsächlich längst vorbei. Seit Jahren sind die Senderketten des Radios keine relevante Organisationseinheit mehr innerhalb von SRF, weil ihre internen Strukturen im Zuge der Konvergenz zerschlagen und mit auf ähnlichem Weg entstandenen Partikeln des TVs zu neuen SRF-Einheiten, am Ende zu Abteilungen, gebündelt wurden. Die Funktion von Franziska Baetcke, Programmleiterin, wurde ganz einfach zunehmend entbehrlich (oder muss man sagen: sie liess es soweit kommen?). Und die Publikumszahlen hat sie auch nicht halten können... Trotz versuchter Ausrichtung auf ein "jüngeres Publikum" und breiterem Musikprofil. Stünde SRF2Kultur heute in der Hinsicht besser da, oder wenigstens gleich gut wie noch vor 5 Jahren (tut der Sender aber definitiv nicht), wäre Baetckes Position vermutlich unangreifbar. Man darf gespannt sein, was es bedeutet, dass sie innerhalb von SRF "ein anderes Angebot prüft".

Vor etwas über 20 Jahren sassen sie, die ich an der Uni kennengelernt hatte, und ich vor der Fass-Bar in Basel bei einem Bier. Ich schwärmte ihr vor, wie toll es sei, bei DRS zu arbeiten, was ich damals seit rund 5 Jahren tat; sie überlegte zu der Zeit, wenn ich mich recht erinnere, ob sie sich um eine Stage bei DRS2 bewerben solle... Sie bewarb sich und machte im Laufe der Jahre dann doch noch Karriere. Schliesslich verdienten wir unseren Lebensunterhalt rund 20 Jahre lang unter demselben Dach. Als ich bei SRF2Kultur im Herbst 2012 meine Stelle als Wissenschaftsredaktor kündigte, um die Ausbildung zum Sekundarlehrer in Angriff zu nehmen, war sie Programmleiterin des Senders. Sie hatte damals nicht, und hat bis auf den heutigen Tag nie, reagiert auf meinen Abgang, obwohl sie formell eine meiner Vorgesetzten war. Das fand und find ich schlechten Stil. Eigentlich schade. Denn wir hatten uns nie dermassen zerstritten, dass ihr Schweigen vielleicht damit zu erklären gewesen wäre. Sei's drum. Das ist Schnee von vorgestern. Dass sie jetzt SRF vermutlich unfreiwillig verlassen muss, tut mir irgendwie leid für sie. Andererseits komm ich nicht drum rum zu denken, dass sie während mehrer Jahre ihre Chance hatte, den Sender voranzubringen. Woran es auch immer gelegen haben mag, der durchschlagende Erfolg beim Publikum blieb ihr verwehrt. Einige der Änderungen am Programm, die sie einführte, sind bspw. in der Morgen-Prime-Time heimlich still und leise bereits partiell wieder zurückgefahren worden. Und der - mir persönlich sympathische - Moderationsleiter, den sie als eine ihrer ersten Amtshandlungen von einem lockerflockigen Privatsender geholt hatte, in der Absicht, den ModeratorInnen von SRF2Kultur einen neuen Ton zu verpassen, ist inzwischen wieder genau dort, wo er herkam - und, wie man hört, dabei sehr glücklich. Wie auch immer, Franziska Baetcke wird ziemlich sicher sanft landen, wo es sie auch hin verschlägt. Denn in der Regel schaut die SRG ganz anständig zu ihren Kadern, wenn sie sich mal von einem verabschieden muss... Das sei ihr neidlos gegönnt.

Ein richtig gutes, modernes, spannendes, anspruchsvolles, anregendes, inspirierendes, überraschendes, unterhaltendes, mutiges, erfrischendes, vernetztes, intellektuelles Kulturradio: SRF2Kultur hat im Grunde das Zeugs dazu. Manchmal hört man's tatsächlich. Leider viel zu selten. Der Sender und seine Menschen benötigen, um ihren lähmenden strukturellen Burnout zu überwinden, allerdings einen wirklich fundamentalen Neustart à la: mind. 3 Monate Sendepause (gefüllt mit einem Musikprogramm inspiriert von FIP​ Radio) und dann ein Programm-Feuerwerk, bei dem kein Stein auf dem anderen bleibt! Gerade in diesen unseren düsteren Zeiten braucht die Deutschschweiz ein überzeugendes SRF-Kulturradio mehr denn je! Als Kommunikationsplattform, als Debattierclub, als Aufklärerin, als Lagerfeuer, als Provokation, als Bildungseinrichtung, als Chill-Out-Zone, als Kulturproduzentin, als Fenster in unbekannte Welten, als Trost, als Leuchtturm, als Inspiration.

Ich wünsche meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen von Herzen die Kraft und Ausdauer, die sie tagein tagaus dafür benötigen!

Patrik Tschudin

.@wagner_che, @kulturimpuls_CH, @grundeinkommen et al. mit @dancingrobot2 am : https://www.facebook.com/generation.grundeinkommen/videos/994171943955550/

Patrik Tschudin

"Husten, Asthma, Herzinfarkt und Krebs: Ärztinnen und Ärzte warnen vor Lastwagenflut" durch 2. Gotthardröhre http://www.aefu.ch/aktuell/#c29580

Patrik Tschudin

"Datenschützer: Massive Kritik am Vorschlag des Bundesrat" http://www.srf.ch/news/schweiz/datenschuetzer-massive-kritik-am-vorschlag-des-bundesrats von @zurichlive

Patrik Tschudin

twitter ist down? Tja, das kann nicht passieren, weil's dezentral organisiert ist! https://en.wikipedia.org/wiki/GNU_social

Patrik Tschudin

Michael Jarjour arbeitet bei Blendle und erzählt aus dem Nähkästchen: https://medium.com/zu-blendle/zwei-charts-wie-keine-anderen-oder-was-passiert-wenn-man-menschen-f%C3...

Patrik Tschudin

San Francisco Is Smarter Than You Are

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Man kann's ja auch mal so sehen: "If people are to cities as neurons are to brains, and cities (unlike brains) do not have any known limit to their size, then gigantic cities of the future might produce innovations on a scale that wouldn’t be possible for the cities of today."

Artikel bei Nautilus

Patrik Tschudin

Ja, ich unterstütze die Neue http://www.neue-bodeninitiative.ch/wir-unterst%C3%BCtzen , über die wir am 28.2. in abstimmen.

Patrik Tschudin

Backup: Autor Hans Widmer alias P.M.: «Kapitalismus ist eine Utopie.»

"Wir alle wohnen in 4-Stern-Grand-Hotels mit Restaurant und Garten. Wir brauchen nicht zu putzen und nicht zu kochen. Und das nicht nur in den Ferien, wir leben so. Was nach Science Fiction klingt, ist für Hans Widmer ein realistisches Gesellschaftsmodell. Warum nur hören wir nicht auf ihn?
Hans Widmer arbeitet an einer besseren Welt, schon fast sein ganzes Leben lang. Seine Brötchen verdiente sich der studierte Philologe als Gymnasiallehrer.
Als Autor schreibt er unter dem Pseudonym P.M. seit den 1980er-Jahren Bücher – «bolobolo» ist sein berühmtestes -, in denen er unsere Gesellschaft in eine ökologischere, fairere, sozialere, kurz in eine bessere Welt umbaut.
In einige alternative Zürcher Wohnprojekte sind einzelne seiner Ansätze bereits eingeflossen. Ist die Zeit endlich reif für seine Ideen? Oder sind seine Wohn- und Lebensmodelle bloss verklärte Sozialromantik eines Alt-Marxisten. Im Gespräch mit Tom Gisler erklärt uns Hans Widmer seine Welt."

Original: Focus SRF3, 11.1.2016

Patrik Tschudin

Kleine Bitte an @jacobiis: Ein Atemzug Kunstpause zwischen Beitrag von I. Meier und Absage. Ihrem letzten, heftigen Satz Raum geben. Merci!